Personalengpass im Gesundheitswesen

Kamenz - Bis 2030 fehlen dem Gesundheitswesen in Sachsen rund 170.000 Vollzeit-Beschäftigte. Das zeigen die Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Kamenz. Für die Analyse wurden Daten der Pflege- und Krankenhausstatistik, der Gesundheitspersonalrechnung, sowie der aktuellsten Bevölkerungsvorausberechnung ausgewertet.

Im Vergleich zu 2015 scheint dabei besonders die Situation im Pflegesektor gravierend zu werden. Hier fehlten bis 2030 fast 17.000 Vollzeit-Arbeitskräfte. Aber auch in Krankenhäusern und ambulanten Einrichtungen werden Fachkräfte im vierstelligen Bereich benötigt. Etwas weniger Personal könnte auf lange Sicht gesehen in den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen im Freistaat beschäftigt sein. Gegenüber zu 2015 fallen hier knapp 200 Stellen weg.

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