Petrus schickt Hoch Queenie

In den letzten Tagen konnten wir in Deutschland goldenes Herbstwetter genießen.

Fast überall schien mehr oder weniger ungebremst die Sonne vom Himmel. Das schlägt sich auch in der Halbzeitbilanz des Septembers nieder. Das Sonnenscheinsoll wurde bereits zu 55 Prozent erfüllt und damit etwas mehr als üblich. In Ostdeutschland sind sogar schon über 70 Prozent der durchschnittlichen Septembersonne erreicht worden.

Doch zum Wochenende droht eine vorübergehende Pause des freundlichen Herbstwetters. Tief George naht aus Nordwesten und bringt viel Regen, Wind und eine deutliche Abkühlung. Am Sonntag und Montag gibt es vor allem Richtung Alpen viel Regen und die Schneefallgrenze sinkt auf 1000 bis 1500 Meter. „Es gibt in den Bergen einen richtig kräftigen Wintereinbruch. Teilweise fallen 20 bis 25 Zentimeter Neuschnee. Besonders Bergsteiger sollten daher vorsichtig sein. In tiefen Lagen kann es so stark regnen, dass lokale Überflutungen (Unwetter!) drohen“ warnt Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal WETTER.NET.

Die gute Nachricht für alle Wiesnbesucher: Der Samstag wird noch einigermaßen erträglich ausfallen. Die Temperaturen erreichen am Eröffnungstag 24 Grad. Dazu gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken mit einem noch geringen Schauerrisiko. Am Sonntag wird es in München dann nur maximal 16 Grad warm, am Montag sogar nur 14 Grad. Da heißt es: warm anziehen und den Schirm nicht vergessen!

Der Papst und die Besucher der Open-Air-Gottesdienste müssen allerdings nicht frieren, auch Regenjacke und Regenschirm können daheim bleiben, denn schon ab Dienstag kommt ein neues Hoch vom Atlantik zu uns. Es wird voraussichtlich den klangvollen Namen Queenie tragen.

Von Donnerstag bis Sonntag kommender Woche überwiegt meist hoher Luftdruck. Sonne und Wolken wechseln sich ab und die Temperaturen erreichen Werte um 20, in Freiburg auch bis 24 Grad. Das Schauerrisiko ist aus heutiger Sicht gering. Gewitter, die gerade bei Freiluftveranstaltungen sehr gefährlich werden können (siehe Pukkelpop-Festival in Belgien), sind nicht zu erwarten.

Wer sich allerdings schon früh morgens auf dem Messegelände in Position bringen möchte, der muss mit kalter Morgenluft rechnen: mehr als 6 bis 11 Grad sind in der Früh nicht drin!

Eine erste Detailprognose für alle Gottesdienstorte (Berlin, Erfurt, Freiburg) gibt es dann am Montag. Weitere Updates folgen im Wochenverlauf!