Pfefferspray-Attacken fordern mehrere Verletzte

Chemnitz – In einer Chemnitzer Straßenbahn sowie einem Bus hat es am Wochenende Pfefferspray-Attacken mit mehreren Verletzten gegeben.

Am Samstagabend gegen 19.30 Uhr hatte ein Fahrgast in einer Bahn am Hauptbahnhof mit Pfefferspray hantiert und den Tram-Fahrer so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Ob es sich dabei um einen gezielten Angriff gegen den Fahrer gehandelt hat, ist noch unklar.

Am Sonntag kam es gegen 17.30 Uhr zu einem Reizgasangriff in einem Chemnitzer Bus der Linie 21. An der Frankenberger Straße Ecke Helmholtzstraße wurde Reizgas versprüht.

Laut Polizei war es zuvor im Bus zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Fahrgästen gekommen. Ein 49-Jähriger forderte demnach einen etwa 20-Jährigen dazu auf, seine Füße von einem Sitz zu nehmen. Daraufhin versprühte der Unbekannte Mann, südländischen Typs, offensichtlich beim Aussteigen ein Reizspray.

Insgesamt zehn Personen im Alter zwischen vier Monaten und 72 Jahren mussten daraufhin medizinisch versorgt werden. Vier von ihnen, darunter das vier Monate alte Kind, kamen zur Behandlung ins Krankenhaus.

Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten nicht zum Ergreifen des Täters. Dieser soll nach dem Aussteigen in Richtung Margaretenstraße/Dresdner Straße gelaufen sein.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung laufen.