Pflanzaktion im Rabensteiner Wald

Neue Bäume für den Rabensteiner Wald – die haben die Grundschüler aus Chemnitz-Rottluff und die Waldarbeiter des Staatsbetriebes Sachsenforst im Gepäck.

Anlässlich des „Tages des Baumes“ sollen auf einem Hektar Waldfläche, die im Moment noch mit alten Fichten bewachsen ist, rund 1.000 junge Weißtannen gepflanzt werden.

Interview: Ullrich Göthel – Leiter Revier Grüna

Grund dafür ist der Klimawandel. Bei der prognostizierten Erwärmung ist die Fichte nicht mehr standortgerecht. Tanne oder Buche müssen dann ihren Platz einnehmen.

Dafür legen sich auch die Zweitklässler der Grundschule Chemnitz-Rottluff ins Zeug. Sie pflanzen die vierjährigen Weißtannen unterhalb der Humusschicht ein, damit die Bäumchen richtig wurzeln können.

Interview: Ullrich Göthel – Leiter Revier Grüna

Durch die Pflanzaktion erleben die Kinder den Wald hautnah und lernen gleichzeitig, was ein Baum braucht, um richtig wachsen zu können. Damit treten sie in die Fußstapfen eines berühmten Rabensteiners.

Interview: Grit Lenke – Klassenlehrerin 2b Grundschule Rottluff

Der Vater der Nachhaltigkeit Hans Carl von Carlowitz, in Oberrabenstein geboren, begründete vor fast genau 300 Jahren den forstwirtschaftlichen Begriff der „Nachhaltigkeit“. Er wäre sicherlich stolz auf die kleinen Forstarbeiter, die in seinem Wald für neues Leben gesorgt haben.