Phänomenal Digital

Mit der Digitalisierung entstand eine Vielzahl neuer Berufswege, die man sich noch vor 20 Jahren kaum hätte vorstellen können. So leben mittlerweile Menschen davon, YouTuber oder Influencer zu sein – ein Job, den es früher gar nicht gab. Eine ähnliche Entwicklung gibt es bezüglich der Erstellung von Blogs und Websites. Was für den einen ein nettes Hobby ist, ist für den anderen eine ernstzunehmende Möglichkeit des Gelderwerbs. Wenn Blogger viel Zeit und Energie in das eigene Herzensprojekt stecken, ist es nur fair, wenn auch ein finanzieller Ausgleich stattfindet. Damit das gelingt, gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Wir erklären, welche das konkret sind.

Bauen Sie sich eine Leserschaft auf

Einen Blog führen kann prinzipiell jeder, der in der Lage ist, zu schreiben und eine Blogsoftware zu bedienen. Ein professionelles Blog-Business aufzubauen hingegen erfordert Professionalität, Disziplin und Geduld. Doch es kann sich lohnen – viele Unternehmen setzen heutzutage vermehrt auf Influencer-Marketing und andere alternative Werbemöglichkeiten. Dabei ist es zunächst wichtig, ein klar definiertes Themengebiet zu finden. Wenn Sie versuchen, zu viele Themengebiete gleichzeitig abzudecken, gehen Sie in der Bloglandschaft schnell unter. Alleinstellungsmerkmal ist hier das Stichwort. Wenn Sie mit Ihrem Thema eine Nische finden, können Sie sich mit der Zeit eine treue und sehr spezielle Leserschaft aufbauen.

© SACHSEN FERNSEHEN

Damit aus einem Blog wirklich ein lukratives Business wird, ist es wichtig, ausreichend Traffic zu generieren. Nur mit einer gewissen Mindestanzahl an täglichen Aufrufen wird es auch möglich sein, langfristig Gewinne zu erwirtschaften. Um die Beziehung zur Leserschaft zusätzlich zu stärken, kann es sich lohnen, mithilfe dieser Tipps einen regelmäßigen Newsletter zu erstellen, der über neuere Entwicklungen informiert. Dieses Format wirkt noch einmal persönlicher und intimer als der klassische Blogeintrag. Außerdem sorgt es dafür, dass auch Leser erreicht werden, die nicht die Zeit haben, regelmäßig den Blog zu besuchen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Netzwerken mit anderen Schreibenden. Indem Sie kommentieren, sich austauschen und gute Beiträge von anderen Bloggern verlinken, schaffen Sie sich zusätzliche Reichweite – und den einen oder anderen netten Kontakt.

Möglichkeiten der Monetarisierung

Wenn der Blog eine gewisse Anzahl an Stammlesern besitzt, ist es an der Zeit, sich mit den Möglichkeiten des Gelderwerbs auseinandersetzen.

Advertorials

Bei dieser Möglichkeit schreiben Blogger redaktionelle Beiträge über ein bestimmtes Produkt und werden schließlich von den Sponsoren dafür bezahlt. Allerdings gilt es hierbei stets, ein Gleichgewicht zu halten: Wer wahllos für fremde Produkte wirbt, kann schnell seine Glaubwürdigkeit einbüßen.

Affiliate-Marketing

Blogger registrieren sich zunächst bei entsprechenden Partnerprogrammen. Wenn sie dann ein bestimmtes Produkt der Partner empfehlen, bekommen sie pro gekauftes Exemplar eine Provision. Vor allem für Blogs mit einer hohen Anzahl an Lesern lohnt sich dieses Vorgehen.

Eigene Produkte anbieten

Eigene Produkte können beispielsweise ein exklusiver Mitgliederbereich, ein E-Book oder kleine Fanartikel sein. Über den Verkauf dieser Produkte generieren Sie schließlich Ihr Einkommen. Im Falle von E-Books sogar passiv – einmal geschrieben, müssen Sie sich „nur“ noch um die Vermarktung kümmern.

Spendenbasis

Es gibt nicht wenige Leser, die dazu bereit wären, sich guten Content auch etwas kosten zu lassen. Dafür können Sie die Möglichkeit schaffen, Ihnen über einen „Spenden“-Button kleine Geldbeträge zukommen zu lassen. Je größer die Leserschaft, desto eher lohnt sich dies auch langfristig als Finanzierungsmöglichkeit.

Pay-per-Click-Werbung

Dies ist eine unkomplizierte Möglichkeit, Werbung auf dem Blog zu schalten. Ein bekannter Onlinedienst, der diese Anzeigen organisiert, ist Google AdSense. Dabei werden die Anzeigen so ausgewählt, dass Sie auch zum Thema des Blogs passen. Abgerechnet wird dabei per Click. Je mehr Traffic Sie haben, umso profitabler ist also das Schalten von Werbung.