Phantombild nach Enkeltrick erstellt – Polizei bittet um Mithilfe

Am Nachmittag des 22.04.2010 wurde eine 82-jährige auf der Karl-Kegel-Straße in Freiberg Opfer von Trickbetrügern.

Eine Frau, die sich als Freundin ausgab, täuschte am Telefon eine finanzielle Notlage vor und bat um eine größere Summe Bargeld.

Die Seniorin übergab kurze Zeit nach dem Telefonat an einen von der vermeintlichen Freundin beauftragten Boten mehrere Tausend Euro.

Erst als die tatsächliche Freundin am Abend desselben Tages erschien, wurde der 82-Jährigen klar, dass sie betrogen wurde.

Mit ihrer Hilfe konnte ein Phantombild des Geldabholers erstellt werden, den die Frau laut Polizei wie folgt beschrieb:

– 40 bis 45 Jahre alt
– 1,65 m bis 1,70 m groß
– kräftige Gestalt, rundliches Gesicht
– kurzes, bräunliches Haar
– trug dunkles Sakko, buntes Hemd und dunkle Hose
– sprach einheimischen Dialekt.  

Möglicherweise derselbe Mann hat am 18.05.2010 versucht, eine 84-jährige Frau auf der Paul-Müller-Straße in Chemnitz um ihr Erspartes zu bringen.

Bei ihr hatte sich ein Mann telefonisch gemeldet, der vorgab, ein Bekannter aus früheren Tagen zu sein.

Auch er bat um Unterstützung mit einem größeren Bargeldbetrag. Als der im Auftrag handelnde Bote erschien, wurde die Rentnerin im letzten Augenblick stutzig und lehnte es ab, dem Mann Geld auszuhändigen.

Ihr blieb Ärger und Leid erspart. Die Frau erstattete schließlich Anzeige bei der Polizei.

Auch wenn die Personenbeschreibung der 84-Jährigen nicht hundertprozentig mit derjenigen des 82-jährigen Opfers übereinstimmt, auf dem Phantombild glaubte sie den Mann wieder zu erkennen, der bei ihr als Geldbote aufgetreten war.
 
Die Polizei in Freiberg sucht unter Tel. 03731 70-0 Zeugen. Wer kennt den Mann auf dem Phantombild? Wer kann Angaben zu seiner Identität bzw. seinem derzeitigen Aufenthalt machen?

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