„Pierre-August Renoir. Wie Seide gemalt“

Sie sind längst kein Geheimtipp mehr – die Kunstsammlungen Chemnitz.

Denn der engagierten Generaldirektorin Ingrid Mössinger ist es in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, Werke namhafter Künstler zu zeigen. Ob Munch, Picasso oder Bob Dylan – alle waren in Chemnitz präsent. Ab Sonntag kommt nun ein weiterer Publikumsmagnet dazu.

Der erste Blick verrät es bereits, Pierre-August Renoir liebte das weibliche Geschlecht. Die Kunstsammlungen Chemnitz widmen dem großen Impressionisten jetzt eine umfangreiche Schau, die erste Einzelausstellung mit Renoir – Werken in den Neuen Bundesländern überhaupt. Zu sehen sind Meisterwerke aus Privatsammlungen und europäischen Museen, darunter aus Paris, Stockholm und Wien. Komplettiert wird die Ausstellung durch Grafiken aus dem Saarlandmuseum in Saarbrücken. Insgesamt zeigt die Schau 158 Werke Renoirs, dessen Schaffen bis heute die Kunstwelt fasziniert.

Interview: Dr. Karin Sagner – Kuratorin „Pierre-August Renoir. Wie Seide gemalt“

Als Sohn eines Schneiders und einer Näherin ließ sich Pierre-Auguste Renoir auch von der damaligen Mode inspirieren. „Wie Seide gemalt“ – so lautet dann auch der Titel der Ausstellung. Das ausgerechnet Chemnitz Renoirs Gemälde unter dem Aspekt der gezeichneten Farben und Stoffe betrachtet, ist nahe liegend. Verfügen die Kunstsammlungen doch über einen wahren Textilschatz.

Interview: Katharina Metz – Leitung Textilsammlung

Gezeigt werden parallel zur Renoir – Ausstellung 66 französische Luxusstoffe, Samte und Seiden aus dem reichen Bestand der hauseigenen Textilsammlung. Die Stoffe wurden in Lyoner Seidenwebereien hergestellt und zeugen von Frankreichs Ruhm als herausragender Produzent von Luxusstoffen.

Interview: Dr. Karin Sagner – Kuratorin „Pierre-August Renoir. Wie Seide gemalt“

Bis zum 8. Januar können alle Kunstfreunde die einziartige Gelegenheit nutzen und sich von Gemälden, Grafiken und Stoffen verzaubern lassen.

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