Pillnitzer Autofähre wegen Getriebeschadens außer Betrieb

Die beschädigte Kupplung der Fähre wird in einer Spezialwerkstatt für Marine-Getriebe in Troisdorf bei Köln repariert. Spätestens in 14 Tagen geht die Autofähre wieder in Betrieb. Aktuell hat eine Personenfähre ihren Dienst übernommen. +++

Seit vergangenen Dienstagabend ist die Schloßfähre der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wegen eines Getriebeschadens außer Betrieb. Bis voraussichtlich 10. Dezember 2014  muss zwischen Kleinzschachwitz und Pillnitz eine Personenfähre deren Dienst übernehmen. Damit können zumindest Personen und Fahrräder auf die jeweils andere Elbseite übergesetzt werden.   

Am 25. November ging die Autofähre gegen 17:00 Uhr wegen eines unerwartet aufgetretenen  Getriebeschadens an einem der beiden Antriebe außer Betrieb. Eine Gefahr für Passagiere bestand dabei nicht. Die Fähre kann auch mit nur einem der so genannten Schottelantriebe manövriert werden.

Nach dem Ausbau des Getriebes am Mittwoch stellten die Fachleute einen Schaden an den übersetzenden Zahnrädern bzw. an der Kupplung fest. Der kann nur in einer Spezialwerkstatt für Marine-Getriebe in Troisdorf bei Köln repariert werden, wohin das rund fünf Jahre alte Bauteil bereits unterwegs ist. Vermutlich werden Instandsetzung, Rücktransport und Wiedereinbau bis zum 10. Dezember dauern. Hat die Spezialfirma die benötigten Ersatzteile auf Lager, könnte die Reparatur auch schneller beendet sein.

Wie beim Auto unterliegt auch das Getriebe eines Schiffes bei Dauerbelastung einem hohen Verschleiß. In der Regel kündigt sich ein Getriebeschaden aber auch dort nicht an. Deshalb lässt sich solch ein Bauteil nicht im Rahmen der üblichen Schiffsuntersuchung vorausschauend austauschen. Wie hoch die Instandsetzungskosten für das Getriebe sein werden, ist noch nicht beziffert. Das wird erst die genaue Diagnose der Troisdorfer Spezialfirma am kommenden Montag ergeben.    

Quelle: Dresdner Verkehrsbetriebe AG

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