Pillnitzer Prunkgondeln wieder auf der Elbe

Im Hilton konnte man am Sonnabend eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert erleben.

Da konnte man unter anderem Gräfin Cosel und George Bähr antreffen. Ein Schiffszimmermeister war auch vor Ort. Und der hat ein besonderes Anliegen – er plant die Prunkgondeln August des Starken nachzubauen. Wenn alles klappt, wird die rote Gondel 2010 wieder auf der Elbe zu sehen sein.

 Im Foyer des Hiltons hat August der Starke und sein Hofstaat am Wochenende zum Maskeraden-Fest geladen. Der Verein „Barock in Dresden“ hat in passender Kostümierung seinen Neujahrsempfang gegeben. Die Mitglieder präsentierten teilweise originale Roben aus der Zeit des Barockes.

 Am Ende der Modenschau wurde auch noch ein Geheimnis gelüftet: Nämlich was trug und trägt Madame darunter. Regina Schwittay, die stellvertretende Vereinsvorsitzende, weiß nur zu gut, wie sich das Darunter und Darüber aus dem 18. Jahrhundert anfühlt.

  Unter den Zeitreisenden ist auch der Schiffszimmermeister Pätzold zu finden. Dieser hat sich viel vorgenommen. Denn er plant die Prunkgondeln von Pillnitz originalgetreu nachzubauen. Im wahren Leben versteckt sich hinter der Maskerade Jens Friebel, der als Fahrleitungsmonteur eigentlich nichts mit dem Thema zu tun hat.

  So will er das historische Bild der Elbe wieder vervollständigen. Neben den Raddampfern sollen dann auch die Prunkgondeln August des Starken die alte Schifffahrtsverbindung zwischen dem Terrassenufer und Schloss Pilllnitz wiederherstellen.

  Die rote Gondel bietet Platz für 10 Passagiere und soll mit einem Dieselmotor betrieben werden. Jens Friebel selbst wird als Gondolier an Bord sein. 

  Die Gondel wird ungefähr so schnell wie ein Raddampfer unterwegs sein. Geplant ist unter anderem, dass auf der Fahrstrecke vom Terrassenufer zum Schloss Pillnitz ein Zwischenstopp bei Schloss Übigau eingelegt wird.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.

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