Pilotprojekt Flexa ist erfolgreicher als erwartet

Leipzig - Seit Oktober letzten Jahres läuft das Pilotprojekt Flexa von den Leipziger Verkehrsbetrieben. Mit 17.000 Buchungen und über 20.000 Fahrten liegt das Programm bisher über den eigenen Erwartungen

"Für die Menschen in Wiederitzsch, Lindenthal und Breitenfeld ist dies ein zusätzliches Angebot, das genutzt wird, um auf die Straßenbahnen und Busen umzusteigen." so Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe und Geschäftsführer der Leipziger Gruppe. Bei Flexa kann man über eine App Kleinbusse bestellen, die einen dann zur gewünschten Haltestelle befördern. Für Torsten Herbst, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Digitales, ist es ein "spannendes Projekt". Für den Dresdener könnte das auch ein Modell für andere Städte sein. Aktuell gibt es das Angebot nur in drei Leipziger Stadtteilen.

Das Pilotprojekt läuft zunächst bis Mitte März. Wie es danach weitergeht, steht noch nicht fest. Vier Kleinbusse sind aktuell für das Flexa-Projekt im Einsatz. Im Leipziger Norden werden aktuell 108 Haltepunkte angefahren. Ob und wie das Projekt in ganz Leipzig ausgeweitet wird, zeigt sich nach der sechsmonatigen Pilotphase.