Piratenflaggen-Streit: Vor-Ort-Termin

Am 15. September wird es im Streit um die Piratenflagge im Fenster einer Wohnung in Chemnitz einen Vor-Ort-Termin geben.

So hat sich das Landgericht Chemnitz am Freitagmittag entschieden, da sich das Gericht selbst ein Bild von der Lage machen will. Dann soll die Flagge, die mittlerweile durch einen alternativen Behang ersetzt worden ist, noch einmal aufgehängt werden.

Eine alleinerziehende Mutter soll an ihren Vermieter Schadenersatz zahlen, weil ihr Sohn die Piraten-Flagge in sein Fenster gehängt hat. Begründung des Vermieters: Die Fahne verschandelt das ästhetische Erscheinungsbild des Hauses und schrecke potenzielle Mieter ab. Er bekam vom Amtsgericht Chemnitz Recht.

Die Mutter beruft sich auf ihr Persönlichkeitsrecht und hat ihrerseits Widerklage wegen gravierender Mängel in ihrer Wohnung eingereicht.

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