Platz 13 zum Saisonauftakt

Licht und Schatten für das Team Sachsenring beim Auftakt der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft.

Eine gute Vorstellung bot auf dem Lausitzring dabei Eric Hübsch, zumal er nicht die besten Voraussetzungen hatte. Die freien Trainings am Freitag musste der 19-jährige Lichtensteiner noch sausen lassen, weil er für sein Abitur die Schulbank drückte. In den zwei Zeittrainings am Samstag gehörte er zu den Trainingsfleißigsten, wobei man sich auf die wichtigsten Abstimmungsarbeiten konzentrierte. Startplatz 16 war zwar nicht das, was ihm vorschwebte, doch da die Renndistanzen in diesem Jahr auf 70 km verlängert wurden, sollte nach vorn noch einiges möglich sein. Daraus wurde beim ersten Rennen leider nur ein Teilerfolg, denn das Rennen wurde zweimal abgebrochen und jeweils mit dem Stand eine Runde vor Abbruch zusammen gewertet. „Schade, denn beide Male hatte ich in der Abbruchrunde noch Plätze gut gemacht“, sinnierte er nach dem kumulierten 13. Platz. 

Beim Sonntagrennen lief dann alles glatt- im Prinzip auch bei Eric. Nach gutem Start konnte er sich Position um Position verbessern, bis er am Ende als Neunter über den Zielstrich brauste. „Heute sind wir mit dem Fahrer und dem Motorrad sehr zufrieden gewesen. Eric hat sich gut durchs Feld gekämpft. Plätze wurden ihm durch Ausfälle oder Stürze keine geschenkt, die hat er sich alle selbst erarbeitet“, zeigte sich Volker Hübsch durchaus zufrieden und ergänzte: „Die Platzierung spiegelt trotzdem nicht ganz das wider, was die Quintessenz des Rennens ist. Der Rückstand zur Spitze und die gefahrenen Rundenzeiten geben Anlass zur Hoffnung auf noch bessere Resultate.“

Während Eric Hübsch seine Sache sehr gut machte, spielte die Technik am Motorrad von Michael van der Mark einen Streich nach dem anderen. „Wir haben offensichtlich fehlerhaftes Material eingebaut. Den Fehler genau zu lokalisieren, war sehr schwer. Immer wenn wir glaubten, den Fehler gefunden zu haben, tauchte er an einer anderen Stelle wieder auf. Ich glaube wir haben das Problem hin- und hergebaut“ ließ sich der konsternierte Teamchef entlocken. Und weiter: „Wir haben wirklich alles versucht, doch irgendwie war der Wurm drin. Eine halbe Stunde vor Start des zweiten Rennens haben wir den Fehler gefunden, doch da war es zu spät, das Motorrad noch rechtzeitig fertig machen zu können. Es tut mir sehr leid für Michael. Bei seinem Wild-Card- Einsatz beim Grand Prix im spanischen Jerez am kommenden Wochenende sollte alles wieder funktionieren.“

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