RB Leipzig schreibt Geschichte

Leipzig - RB Leipzig hat am Mittwochabend Geschichte geschrieben. Mit einem verdienten 1:0 Sieg gegen den VfL Wolfsburg ziehen die Roten Bullen erstmals ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein.

Mit gewohntem RB-Tempofußball starteten die Leipziger in die Partie. RB-Coach Rangnick und Wölfe Trainer Bruno Labbadia schickten exakt die Elf ins Rennen, die auch vergangenen Bundesliga-Spieltag auflief. Im Match wurde deutlich: RB kann auch ohne DFB-Mannschaftsstürmer Timo Werner Spiele gewinnen – aufgrund eines Infekts stand der Ex-Stuttagarter gar nicht erst im Kader. Dennoch blieben Tore Mangelware: vor allem nach dem Seitenwechsel erhöhte Leipzig den Druck aufs Tor von VfL-Keeper Casteels. Laimer verschoss, Konaté verpasste den Ball, Poulsen fehlte die nötige Präzision im Abschluss (57.). Werner-Ersatz Cunha sicherte den Leipzigern letztendendes den Viertelfinal-Einug, nach Zuspiel von Lukas Klostermann befördert er den Ball ins linke Eck.

Den Wölfen aus Niedersachsen gelang wenig: Nach dem Gegentor fanden die Wolfsburger besser ins Spiel, Steffen verpasste mit einem Linksschuss den schnellen Anschluss. Symbolisch für die Offensive der Niedersachsen steht die 52. Spielminute: Gerhard wirft einen Einwurf direkt wieder ins aus. Mit insgesamt 21:6 Torschüssen dominierte die Heimmannsschaft das Achtelfinal-Spiel letzlich souverän.

Ob sich die Form der Leipziger durchsetzt wird sich kommenden Samstag um 15.30 Uhr zeigen, RB trifft dann auf die Eintracht aus Frankfurt. Zur selben Zeit müssen die Wölfe gegen den SC Freiburg ran. Nur einen Tag später, um 18.30 Uhr, entscheidet sich dann in der Auslosung der Viertelfinalgegner der Sachsen.