Pole als Geisterfahrer auf Maximilianallee unterwegs

Ein Pkw stieß mit einem Verkehrszeichen zusammen und der 23-jährige polnische Fahrer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle. Der Pkw-Fahrer befuhr die B2 (Maximilianallee) in stadteinwärtiger Richtung. +++

Wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilt, ereignete sich heute Nacht ein Verkehrsunfall im Leipziger Norden. Der Fahrer nutzte die falsche Fahrbahnseite und fuhr entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung als sogenannter „Geisterfahrer“ auf der Bundesstraße. Auf Höhe der Ausfahrt Essener Straße musste ein entgegenkommender Pkw stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der 23-jährige Pole lenkte das Fahrzeug nach rechts, überfuhr eine Bordsteinkante und stieß gegen ein Verkehrszeichen. Anschließend verließ der Mann mit seinem Pkw die Unfallstelle, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Polizisten stellten das Fahrzeug und den Unfallfahrer. Am Verkehrszeichen und am Pkw entstand Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Bei der Überprüfung des Fahrers stellten die Polizisten fest, dass der Mann wahrscheinlich unter Einfluss von berauschenden Mitteln stand. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet. Weil es sich um einen ausländischen Staatsbürger handelte, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig eine Sicherheitsleistung zur Sicherung des Ermittlungsverfahrens erhoben. Gegen den Unfallverursacher wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.