Politik hat im Stadion nichts zu suchen?

Leipzig Im Theater der Jungen Welt wurde am Donnerstagabend bei der Podiumsdiskussion: "Politik hat im Stadion nichts zu suchen?" heiß diskutiert.

In Kooperation mit der Leipziger Fangruppierung Rasenballisten e.V. wurde interaktiv mit dem Publikum das Thema Politik im Stadion bearbeitet. Dabei ging es vermehrt um die Fragen, wie kann Fußball effektiv und nachhaltig für Integration und Respekt sorgen und welche Pflichten dabei Verband und Verein übernehmen.

Moderator und Sportjournalist Ronny Blaschke dabattierte dabei mit Nikolas Dietze von den Rasenballisten und Christian Lippold von Babelsberg 03. Ebenfalls vor Ort waren Jörg Gernhardt vom Sächsischer Fußball-Verband und Dr. Andreas Siegert vom Zentrum für Sozialforschung Halle.

Mit der Veranstaltung setzten das TdJW und der Rasenballisten e.V. ihre Zusammenarbeit fort, die im Mai 2017 mit einer Diskussionsrunde zu "Antisemitismus im Fußball" begann. Die Podiumsdiskussion war einmalig in der aktuellen Theaterspielzeit und fand im Anschluss an das Stück "Juller" statt. Das Theaterstück  nach der Biografie des deutsch-jüdischen Fußballnationalspielers Julius Hirsch  ist jedoch noch weiterhin in der laufenden Spielzeit im Theater der Jungen Welt besuchbar.

Sitzplätze von links: Ronny Blaschke (Moderator), Nikolas Dietze (Rasenballisten), Dr. Andreas Siegert (Zentrum für Sozialforschung Halle),  Jörg Gernhardt  (Sächischen Fußball-Verband), Christian Lippold (Babelsberg 03)