Politischer Aschermittwoch: Leipziger Union übt Selbstkritik

Leipzig- Die ortsansässige CDU lud in die Schalterhalle des Bayerischen Bahnhofs. Denn zum Aschermittwoch endet nicht nur die Faschingszeit, der Tag ist auch ein wichtiger im Kalender jedes Politikers.

Die Bedeutung dieses besonderen Tages sei klar, so der Kreisverbandsvorsitzende der CDU Robert Clemen.
Höhepunkt der Versammlung war die Aschermittwochsrede des neuen Staatsminister des Inneren des Freistaates Sachsen, Prof. Dr. Roland Wöller. Neben Themen wie Bildung, Sicherheit und Kritik an anderen und auch der eigenen Partei, stand natürlich auch das Thema GroKo auf der Agenda.
Die Ursprünge des polistischen Aschermittwochs wie wir ihn heute kennen liegen im Bayern des 20. Jahrhunderts. Hier bot der derbe rhetorische Schlagabtausch vor allem Bauernparteien ein Forum. Heute ist er vor allem die Bühne für Regional- und Lokalpolitik.