Polizei beendet Schießübungen in Dresden-Johannstadt

Dienstagabend testeten zwei Studenten (21, 23) ihr neu erworbenes Luftgewehr und schossen mehrfach auf Fahrzeuge in der Umgebung. Die Dresdner Polizei ermittelt gegen beide. +++

Zwei Mitarbeiter des Gemeindlichen Vollzugsdienstes waren während einer Streifenfahrt auf der Striesener Straße unterwegs. Dabei bemerkten sie, dass ihr Fahrzeug beschossen wurde und verständigten die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten waren weitere Schüsse zu hören, so dass der Herkunftsort dieser ermittelt werden konnte. Die Polizisten beobachteten, dass in einem nahe gelegenen Studentenwohnheim an der Güntzstraße Unbekannte aus einem geöffneten Fenster auf vorbeifahrende Fahrzeuge zielten. Weiterhin hatten sie offenbar mehrfach einen an einer Haltestelle stehenden Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe getroffen.

Die Polizisten suchten daraufhin die entsprechende Wohnung auf und konnten zwei 21 und 23 Jahre alte Studenten als Schützen ausfindig machen. Beide saßen noch am offenen Fenster und hatten ein Luftgewehr bei sich. Zudem stellten die Beamten eine Schachtel mit Munition in der Wohnung sowie verschossene Projektile im Haltestellenbereich des Busses sicher.

Beide Studenten sahen ein, dass sie Unsinn gemacht haben. Ihren Angaben zufolge hatten sie die Waffe zuvor im Internet erworben und nur auf Äste gezielt. Die Dresdner Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung gegen sie.

Angaben zur genauen Schadenshöhe liegen noch nicht vor.

Quelle: Polizei Dresden

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