Polizei hat Diebesgut im Wert von über 51.000 Euro sichergestellt

Nach umfangreichen Ermittlungen wirft die Dresdner Polizei einem 41-Jährigen mehr als 55 Straftaten vor. Die Palette reicht von Einbruchsdiebstählen, über Urkundenfälschungen, Verkehrsdelikten bis hin zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bislang konnte das sichergestellte Diebesgut noch nicht ganz zugeordnet werden. +++

Nach umfangreichen Ermittlungen wirft die Dresdner Polizei einem 41-Jährigen mehr als 55 Straftaten vor. Die Palette reicht von Einbruchsdiebstählen, über Urkundenfälschungen, Verkehrsdelikten bis hin zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der 41-Jährige befindet sich in Haft.
Anfang dieses Jahres fielen bei der Bearbeitung mehrerer Einbruchsdiebstähle im Bereich des Polizeireviers Dippoldiswalde Parallelen bei der Begehungsweise sowie der Täterbeschreibung auf. In der Folge geriet ein 41-jähriger Mann ins Visier der Kriminalisten. Die Ermittler durchsuchten daraufhin im Februar die Wohnung des Mannes in der Gemeinde Käbschütztal. Dabei stellten die Beamten verschiedenes mutmaßliches Diebesgut sicher. Unter anderem konnte ein Satz Autoräder sowie diverses Werkzeug einem Einbruch in eine Schrauberwerkstatt in Wilsdruff im Dezember 2014 zugeordnet werden.

Bei einer weiteren Durchsuchung einer durch den Verdächtigen genutzten Garage im März 2015 stellten die Kriminalisten weiteres mutmaßliches Diebesgut sicher. So konnten Propangasflaschen einem Einbruch in Radebeul im November 2014 sowie einem Einbruch in Coswig im Februar 2015 zugeordnet werden. Damit waren jedoch weitere Ermittlungen ins Rollen geraten. Im Juli dieses Jahres erfolgten erneute Durchsuchungen bei denen weiteres Diebesgut sowie eine Vielzahl gefälschter Kennzeichen sichergestellt wurde. Zudem wurde der 41-Jährige aufgrund eines durch die Staatsanwaltschaft Dresden erwirkten Haftbefehls festgenommen. Ein Ermittlungsrichter hatte den Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Zwischenzeitlich konnten durch die Kriminalisten der Polizeireviere Dippoldiswalde sowie Meißen ein Großteil der sichergestellten Gegenstände Einbrüchen zugeordnet werden. Der 41-Jährige war dazu mit einem nicht zugelassenen Pkw Seat, an dem er gefälschte Kennzeichen angebracht hatte, zu den Tatorten im Bereich Wilsdruff, im Großraum Meißen sowie im Dresdner Westen gefahren. Hauptsächlich hatte der Mann von Baustellen, aus Betrieben oder Fahrzeugen Baumaschinen, Werkzeug sowie Buntmetall gestohlen. Desweiteren waren auch Gasflaschen, Fahrzeugzubehör sowie Kraftstoff Ziel seiner nächtlichen Einbruchstouren. Der 41-Jährige ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Für den von ihm genutzten Pkw bestand kein Versicherungsschutz. Ein Teil der gestohlenen Werkzeuge hatte der 41-Jährige nach bisherigem Ermittlungsstand über das Internet weiterverkauft. Das gestohlene Buntmetall hatte er offenbar bei hiesigen Schrotthändlern zu Geld gemacht.

Durch die Diebstähle war ein Schaden von über 51.000 Euro eingetreten. Daneben entstanden Sachschäden von knapp 19.000 Euro. Der 41-Jährige bestritt durch seine Taten seinen Lebensunterhalt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Bislang konnten noch nicht alle sichergestellten Gegenstände zugeordnet werden. Zudem stehen einige Ergebnisse der Spurenauswertung noch aus. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat zwischenzeitlich Anklage zum Amtsgericht Dresden, Schöffengericht erhoben.

Quelle: Polizei Dresden