Polizei kontrolliert Radfahrer & Co im Leipziger Süden

Sachsen - Die Polizeidirektion Leipzig hat im Süden der Stadt eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Dabei wurden Auto-, Rad- und Motorradfahrer unter die Lupe genommen. Der Schwerpunkt lag dabei vor allem bei der Sicherheit von Fahrradfahrern.

Normalerweise schenkt der Polizeihauptmeister Axel Schreiber seine Aufmerksamkeit eher größeren Lastkraftwagen. Bei der Verkehrskontrolle am Montagnachmittag musste der 59- Jährige dieses Mal aber auch auf die anderen Verkehrsteilnehmer ein Auge werfen. Im Fokus der Kontrollen lagen dabei vor allem die Sicherheiten von Fahrradfahrern. So fielen dem erfahrenen Hauptmeister ein paar Mängel am Fahrrad einer jungen Frau auf.

An diesem Nachmittag lag vor allem der Kreisverkehr in der Karl-Tauchnitz -Straße und der Anton-Bruckner-Allee im Augenmerk der Beamten. Im Einsatz waren dabei die Verkehrspolizeiinspektion und die Fahrradstaffel. Solche Kontrollen sind Routine für die Leipziger Polizei. Bei der gründlichen Beobachtung wurden dabei ein paar kleine Fehler aufgedeckt und die Betroffenen darauf aufmerksam gemacht. 

Ebenso lag der Fokus vor allem auf der Einhaltung des Sicherheitsabstandes, dem Freihalten von Radfahrstreifen sowie der Überwachung des Abbiegens. Der Polizeihauptkommissar Peter Keller konnte allerdings noch weitere Fehler bei den Verkehrsteilnehmern feststellen.

Die Zahl der Verkehrsunfälle lag im vergangenen Jahr bei rund 13.200 Fällen, darunter 1 221 mit Radfahrern. Im Vergleich zu 2018 ist die Zahl leicht gesunken. Inwiefern die Tendenz sich dieses Jahr verbessert oder verschlechtert hat, kann derzeit noch nicht gesagt werden, so der Polizeihauptkommissar. Eine Sache können sich allerdings alle Verkehrsteilnehmer bereits jetzt zu Herzen nehmen: Besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme sowie das Einhalten der Verkehrsregeln sind das A und O, um auch in Zukunft eine sichere Teilnahme am Verkehr zu sorgen.