Polizei mit landesweiten Kontrollen gegen grenzüberschreitende Kriminalität

Mit einer weiteren landesweiten Großkontrolle setzte die sächsische Polizei zusammen mit der Bundespolizei erneut ein Zeichen im Kampf gegen die grenzüberschreitende Kriminalität.

Dabei wurden die rund 1.000 Beamten von polnischen und tschechischen Kollegen sowie vom Zoll, dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) unterstützt.

Von Dienstagmorgen bis in die frühen Morgenstunden des heutigen Mittwochs gab es sachsenweit sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen auf Autobahnen sowie Bundes- und Staatsstraßen.

In Zahlen stellt sich der mittlerweile vierte Fahndungstag dieses Jahres so dar:

– 7.021 Personen und 5.604 Fahrzeuge wurden überprüft,

– 191 Personen und 1.225 Fahrzeuge wurden durchsucht,

– zwei mit Haftbefehl gesuchte Personen wurden ermittelt,

– ein zur Fahndung stehendes Kraftfahrzeug konnte sichergestellt werden,

– 37 eingeleitete Ermittlungsverfahren, darunter drei wegen Rauchgiftdelikten sowie 17 Anzeigen aufgrund verschiedener Verkehrsstraftaten,

– 580 festgestellte Verkehrsordnungswidrigkeiten. In 56 Fällen waren es technische Mängel an Fahrzeugen, 26 Mal Verstöße gegen Sozialvorschriften, 17 Mal war die Sicherung der Ladung zu beanstanden bzw. war das Fahrzeug überladen