Polizei veröffentlicht Einsatzbericht zum vorweihnachtlichen Protestabend rund um Pegida

Insgesamt waren 2.578 Polizeibeamte im Einsatz. Im Umfeld der Versammlungen wurden mehrere Straftaten, insbesondere Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, festgestellt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.+++

Die Polizeidirektion Dresden sicherte mehrere Versammlungen im Innenstadtbereich ab.

Eine Kundgebung des Pegida Fördervereins e.V. fand am Königsufer statt und endete dort gegen 20.15 Uhr. Im Anschluss sammelten sich einige Gegen-demonstranten auf dem Carolaplatz. Die Polizei sicherte den Bereich ab und verhinderte ein Aufeinandertreffen der beiden Lager. Der Platz musste kurzzeitig gesperrt werden. Kommunikationsteams der Polizei konnten die Situation entspannen.

Am Schlesischen Platz fand eine Kundgebung unter dem Motto „Besinnlicher antifaschistischer Weihnachtsspaziergang“ statt. Einige hundert Teilnehmer verließen gegen 18.14 Uhr unvermittelt die Versammlung und machten sich auf den Weg in Richtung Albertplatz. Polizeibeamte stoppten die Gruppe auf der Antonstraße. Auch hier wurden Kommunikationsteams eingesetzt, um die Teilnehmer zur Rückkehr auf den Schlesischen Platz zu bewegen. Dies gelang nach einiger Zeit. Die Antonstraße musste vorübergehend gesperrt werden. Die Kundgebung endete gegen 20.30 Uhr.

Am Theaterplatz startete in den frühen Abendstunden eine Kundgebung, die unter dem Motto „Für Weltoffenheit und Toleranz“ stand. Die Veranstaltung endete gegen 20.40 Uhr.

Im Verlauf des Abends brannten zwei Autos (Opel, Audi) an der Ziegelstraße. Die Kriminalpolizei geht von Brandstiftung aus. Ein Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen wird geprüft. Zudem setzten Unbekannte mehrere Mülltonen am Bischofsweg in Brand.

Insgesamt waren 2.578 Polizeibeamte im Einsatz. Die sächsischen Beamten wurden dabei von Kollegen aus Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Rheinland-Pfalz, Bayern, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern sowie der Bundespolizei unterstützt.

Im Umfeld der Versammlungen wurden mehrere Straftaten, insbesondere Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, festgestellt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

Quelle: Pressemitteilung Polizeidirektion Dresden.

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