Polizeieinsatz bei Versammlungsgeschehen

Dresden – Die Polizeidirektion Dresden führte am Montag anlässlich des Versammlungsgeschehens in der Innenstadt einen Polizeieinsatz durch. Hierbei standen die Absicherungen eines Aufzuges sowie mehrerer Kundgebungen im Vordergrund.

 

Am frühen Abend startete ein Aufzug des Pegida Fördervereins e.V. auf dem Neumarkt, der nach einer Runde in der Inneren Altstadt an seinen Ausgangspunkt zurückkehrte. Dort fand anschließend eine Abschlusskundgebung statt.
Dem gegenüber positionierten sich nahezu zeitgleich drei Kundgebungen auf dem Neumarkt sowie der Straße An der Frauenkirche. Sie standen unter dem Motto „Nationalismus raus aus den Köpfen“, “Demokratie braucht Rückgrat“ und „Demonstration gegen den Faschisten Björn Höcke und Pegida“. Deren Teilnehmer protestierten lautstark und friedlich in Hör- und Sichtweite der Pegida-Versammlung.
Das Versammlungsgeschehen verlief störungsfrei.

Bei der Versammlung des Pegida Fördervereins e.V. stellten Beamte zwei Plakate fest. Deren strafrechtliche Relevanz wird gegenwärtig geprüft. Gegen 19.15 Uhr bemerkten Einsatzkräfte eine erhebliche Geruchsbelästigung am Rande des Neumarkts. Hier hatten Unbekannte eine übelriechende Substanz verbreitet. Die Quelle konnte nicht ausfindig gemacht werden.
Im Bereich des Schlossplatzes rannten gegen 19.45 Uhr rund 50 Personen auf Einsatzkräfte zu. Diese wurden von den Beamten mittels einfacher körperlicher Gewalt zurückgedrängt. Dabei kam auch Reizgas zum Einsatz.
Es waren 445 Beamte im Einsatz. Die Dresdner Polizei erhielt dabei Unterstützung von Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei.