Polizeieinsatz beim Motorrad Grand Prix 2011

Die Polizei kann am Ende des Rennwochenendes am Sachsenring ein positives Resümee ziehen.

Der Grand Prix 2011 verlief aus Sicht der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge bis zum späten Sonntagnachmittag sicher und störungsfrei.

Mehr als 230.000 Motorsportbegeisterte waren am Wochenende zu Gast am Sachsenring.

Im Verhältnis zur Besucherzahl blieb die Zahl der Straftaten gering. Bis Sonntag 16.00 Uhr mussten insgesamt 45 Anzeigen (16 weniger als beim Grand Prix 2010) aufgenommen werden. Meist handelte es sich um Diebstähle, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. Oft war bei den Tatverdächtigen Alkohol im Spiel. Hervorzuheben ist der Diebstahl eines Motorrades Yamaha im Zeitwert von ca. 9.000 Euro auf der Goldbachstraße in Oberlungwitz am Samstag.

Die Anreise von zehntausenden Tagesgästen erfolgte am Sonntag zeitlich sehr konzentriert zwischen 8 Uhr und 11 Uhr. Die Motorsportfans folgten größtenteils den Anreiseempfehlungen, so dass es lediglich auf der Bundesautobahn 4 an der Anschlussstelle Hohenstein-Ernstthal aus Richtung Gera zu Behinderungen des zum Sachsenring abfahrenden Verkehrs kam. Diese konnten aber zügig behoben werden.

Nach dem MotoGP-Rennen setzte am Sonntag gegen 14.45 Uhr die Abreisewelle ein. Die seit 12.30 Uhr zeitweilig eingerichteten Einbahnstraßenregelungen bewährten sich auch in diesem Jahr. Auf den Bundesstraßen 173 und 180 rund um den Sachsenring sowie bei der Abfahrt vom Parkplatz P 4 herrscht derzeit (17.15 Uhr) noch zähfließender Verkehr. Auf den Autobahnen rollt der Verkehr störungsfrei. Die Verkehrssituation wird sich erfahrungsgemäß in der nächsten Stunde entspannen.

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