Polizeieinsatz zum Oberliga-Ortsderby

Am Sonntag stieg das Fußballspiel in der Oberliga Süd zwischen dem FC Sachsen Leipzig und dem 1. FC LOK Leipzig im Zentralstadion.

Die Polizei Leipzig kennt die Brisanz solcher Begegnungen, und war somit gewarnt. Eigene und unterstellte Einheiten waren in ganz Leipzig im Einsatz, um Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu verhindern, so die Polizei.

Die Anreise der Fangruppen beider Vereine zum Zentralstadion erfolgte unter ständiger Polizeibegleitung und verlief weitgehend problemlos. 14 Uhr begann das Derby vor ca. 15.000 Zuschauern. Um es nochmals vorweg zunehmen: Das Spiel endete 0:0.

In der zweiten Halbzeit musste das Spiel laut Polizei für sechs Minuten unterbrochen werden. Grund dafür waren vier auf das Spielfeld abgeschossene Feuerwerkskörper. Beide Fanlager reagierten zum Teil aggressiv auf die Spielunterbrechung und versuchten, die Sicherheitszone zu überwinden, um zu den gegnerischen Fans zu gelangen. Ein aufgebrachter Fan des FC Sachsen Leipzig stürzte ohne fremde Beteiligung von einem Zaun, der zur Fantrennung diente und musste ärztlich versorgt werden. Polizei und Security konnten ein Aufeinandertreffen der Fans verhindern, so die Polizei.

Nach dem Ende des Spiels kam es laut Polizei außerhalb des Zentralstadions zu Provokationen gegen Polizeibeamte und Anhänger des FC Sachsen durch Lok-Anhänger.

Durch gewaltbereite Fans wurden Sonntagnachmittag unter anderem Abfallcontainer auf die Straße geschoben und zum Teil in Brand gesetzt. Die polizeilichen Einsatzkräfte waren vor Ort und konnten größere Auseinandersetzungen.

Insgesamt wurden fünf Personen präventiv in Gewahrsam genommen, so die Polizei.

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