Polizeigewerkschaft fordert neue Stellen

Die Sächsische Polizeigewerkschaft klagt über eine Überbelastung ihrer Beamten durch aufkommende Sicherungsmaßnahmen von Großveranstaltungen in Sachsen. Zudem werden 3000 neue Beamte und ein Stopp des Stellenabbaus gefordert.

Die Diskussion um den Personalmangel bei
der Sächsischen Polizei hält an. Die Gewerkschaft der Polizei Sachsen
fordert 3000 neue Beamte für den Freistaat und einen sofortigen Stopp
des Stellenabbaus. Das aktuelle Personal sei mit den derzeitigen
Anforderungen überfordert, so Landesvorstandsmitglied Eckehard Goudschmidt.

Die vermehrten Sicherungsmaßnahmen von Großveranstaltungen führen bei
der derzeitigen Personaldecke der Polizei  zur physischen und
psychischen Überbelastung der Beamten, die sich laut Gewerkschaft in
massiven Krankmeldungen  niederschlägt. Die Forderungen der
Polizeigewerkschaft und die Berechnungen der sächsischen Fachkommission
liegen diesbezüglich noch weit auseinander.


Die Entscheidung der Sächsischen Landesregierung über die genaue Aufstockung der Polizeikräfte in Sachsen steht weiterhin aus.