Polizeigroßeinsatz bei Zweitligaspiel in Dresden

Am Sonntagnachmittag trafen im Zweitliga-Duell Dynamo Dresden und Hansa Rostock aufeinander. Das Spiel endete 1:1. Insgesamt mussten 970 Polizeibeamte das Spiel absichern und die Fangemeinden auseinanderhalten. +++

Dresdner Polizei sicherte erstes Heimspiel in der zweiten Fußballbundesliga ab
Die Dresdner Polizei zieht nach dem Einsatz zur Absicherung der Begegnung positive Bilanz. Die Anreise der Rostocker Anhänger zum Stadion verlief ohne größere Probleme, so die beamten. Am Einlass stellten Ordnungskräfte pyrotechnische Gegenstände bei den Gästefans fest. Sie wurden in der Folge eingezogen.

Auf dem Altmarkt trafen sich etwa 400 Dresdner Anhänger, welche sich zu Fuß in Richtung Stadion begaben. Ein Ärgernis war jedoch das sich davon ca. 30 Fans vermummten und von der Gruppe abtrennten. Hinzugezogene Polizeibeamte fanden anschließend bei diesen Pyrotechnik sowie Vermummungsgegenstände. In diesem Zusammenhang stellte die Polizei die Identitäten fest und nahm schließlich 25 Personen in Gewahrsam, so die Polizei. Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

Während des Anpfiffs wurde im Gästeblock Bengalfeuer abgebrannt. Darauf stellten Polizeibeamte von den verantwortlichen Rostocker Anhängern die Identitäten fest.
Der Spielverlauf war friedlich. Dabei kam zu keinen Ausschreitungen zwischen den gegnerischen Fans.

Nach dem Spiel verlief die Abreise der Gästefans zunächst störungsfrei, so die Beamten.

Im Nachgang kam es dennoch im Bereich des Stadtzentrums zu vereinzelten tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Dresdner und Rostocker Fans. Dabei wurden drei Gäste verletzt. Die Dresdner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Insgesamt waren 970 Beamte im Einsatz. Neben sächsischen Einsatzkräften wurde die Dresdner Polizei auch von Beamten aus Bayern sowie der Bundespolizei unterstützt.