Polizeiriege sichert Dynamos Montagsspiel ab

Das Einsatzkonzept der Dresdner Polizei hat sich bewährt. Es basierte auf einer strikten Trennung der beiden Fan-Lager. Das Konzept wurde bereits bei der Anreise der Fußballfans umgesetzt. +++

Im Zusammenhang mit dem Fußballspiel der 2. Bundesliga zwischen der SG Dynamo Dresden und der Eintracht Frankfurt führte die Polizeidirektion Dresden gestern einen Polizeieinsatz durch. Dabei wurde sie von Beamten der sächsischen Bereitschaftspolizei, Einsatzbeamten aus Berlin und Brandenburg sowie der Bundespolizei unterstützt. Es waren ca. 1.100 Beamte im Einsatz.

Das Einsatzkonzept der Dresdner Polizei hat sich bewährt. Es basierte auf einer strikten Trennung der beiden Fan-Lager. Das Konzept wurde bereits bei der Anreise der Fußballfans umgesetzt. So sind Eintracht-Fans, welche mit dem Zug anreisten, mit Shuttlebussen vom Hauptbahnhof zum Stadion gebracht worden. Die Busse wurden von der Polizei begleitet. Analog gestaltete sich die Heimreise der Fans aus Frankfurt.

Im Vorfeld der Fußballbegegnung stellten Beamte sieben „Dynamo-Fans“ an der Blüherstraße fest, welche selbstgebaute Pyrotechnik bei sich führten. Zudem lag gegen 27 angereiste Frankfurter Fans ein bundesweites Stadionverbot vor. 

Während des Fußballspiels versuchten einige „Dynamo-Fans“ in den Gästeblock zu gelangen. Gemeinsam mit dem Sicherheitspersonal des Veranstalters unterbanden die Einsatzbeamten ein Aufeinandertreffen der beiden Fan-Lager.

Nach dem Spiel wollten etwa 250 teilweise vermummte „Dynamo-Fans“ die Abreise der Frankfurter Fans zu stören. Sie sammelten sich an der Zinsendorfstraße und versuchten in die Nähe der Shuttlebusse zu gelangen. Die Gruppierung konnte von Polizeibeamten aufgehalten werden. Das  konsequente Einschreiten der Polizeibeamten verhinderte eine Auseinandersetzung mit den Fans aus Frankfurt. 

Gegen Mitternacht kam es am Straßburger Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen 80 Personen. Die Polizei stellte die Identitäten mehrerer Beteiligter fest. Die Ermittlungen dauern an.

Während des Einsatzes sind Polizeibeamte mit Flaschen beworfen worden. Dabei erlitten drei Beamte Verletzungen. Neun Personen sind vorläufig festgenommen worden, unter anderem wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung. Weitere drei kamen in das polizeiliche Gewahrsam.

Quelle: Polizeidirektion Dresden

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