Polizeitaucher finden weibliche Leiche

Chemnitz-Heinersdorf: Polizeitaucher suchten am Donnerstagvormittag erneut nach der seit dem 14. Januar 2011 vermissten Christa Hahn.

Die damals 78-Jährige war am 14. Januar 2011 als vermisst gemeldet worden. Erste Ermittlungsergebnisse sprachen dafür, dass die Frau in den damals Hochwasser führenden Bach gestürzt ist, der in die Zwönitz mündet. Suchmaßnahmen unmittelbar nach dem Verschwinden, aber auch mehrere Sucheinsätze mit Polizeitauchern, Hubschraubern sowie mit Unterstützung Freiwilliger Feuerwehren entlang der Zwönitz brachten keinen Erfolg.

Erschwert wurden die Suchen durch die jahreszeitlich bedingten Witterungsverhältnisse, die nicht in allen Bereichen eine Suche zuließen. Seit dem Rückgang der Wasserstände wurden systematisch die Flüsse Zwönitz und Chemnitz abgesucht.

Für den heutigen Donnerstag war eine erneute Suche mit Polizeitauchern im Bereich der Chemnitz ab Heinersdorf anberaumt. In einer Flussaue an der Heinersorfer Straße fanden die Taucher in einem schilfbesetzten Bereich eine weibliche Leiche. Anhand der Bekleidung und anderer Merkmale gehen die Beamten mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich um die Vermisste handelt. Letzte Klarheit muss eine Obduktion erbringen.

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