Porsche-Motoren für TU Chemnitz

Chemnitz – Die Technische Universität Chemnitz hat am Mittwoch zwei Porsche-Motoren zu Forschungszwecken erhalten.

Am Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme werden die beiden Panamera-V8-Motoren allerdings nicht auseinander- und wieder zusammengebaut. Vielmehr sollen mithilfe der virtuellen Realität an den Arbeitsprozessen in der Produktion geforscht werden.

An der TU Chemnitz wird die Forschung dabei in der Experimentier- und Digitalfabrik im Universitätsteil an der Erfenschlager Straße erfolgen. Dazu sind die Wissenschaftler in der Lage, die Arbeitsumgebung einer Fabrik per Computer nachzustellen. In dieser virtuellen Produktionshalle können dann Logistik- oder Montageprozesse entwickelt, getestet und verändert werden.

In unserer Zeit, in der die Produktionszyklen für die Entwicklung neuer Produkte immer kürzer werden, ist die Digitalisierung von immer größerer Bedeutung. Unternehmen wie Porsche erschaffen mithilfe der Einbeziehung der neuesten Technologien die Arbeitsplätze der Zukunft. An denen soll aber der Mensch weiterhin die Hauptrolle spielen – die moderne Technik nur zur Assistenz dienen.

Mit der neuen Kooperation wird die jahrelange Zusammenarbeit zwischen der TU Chemnitz und dem Leipziger Porsche-Werk weiterentwickelt. Zusätzlich zum Wissenschaftsaustausch soll es auch Produktionspraktika sowie die Vermittlung von Themen für Abschlussarbeiten geben.