Positive Auswirkungen des Mindestlohns in Sachsen

Die Studie „Mindestlohn in Sachsen“ bescheinigt der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Januar 2015 eine positive Bilanz.

Die
flächendeckende Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50€
Anfang 2015, sieht das Sächsische Wirtschaftsministerium als klare
Erfolgsgeschichte für die Menschen in Sachsen an.

Nicht erfüllt wurden
die Befürchtungen, dass mit der Lohnuntergrenze Arbeitsplätze
massenweise abgebaut werden würden. Die Studie „Mindestlohn in Sachsen“
des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung belegt unter anderem
diesen Punkt anhand aktueller Daten. Die Mehrkosten, die auf Unternehmen
durch den Mindestlohn zukamen, wurden auf verschiedene Arten
kompensiert.

Insgesamt profitieren rund 250.00 Arbeitnehmer von dem gesetzlichen 
Mindestlohn. Das sind etwa 10% der Beschäftigten im Freistaat.

An der Studie nahmen 1155 Sächsische Betriebe teil. 2017 soll der 
Mindestlohn angepasst werden. Das ist gesetzlich festgeschirieben. Die
genaue Höhe soll die Miindestlohnkommission ende Juni festlegen.