Positive Entwicklung des Verbraucherpreisindexes in Sachsen

Im Vergleich zum Dezember sanken die Preise in ihrer Gesamtheit um 0,4 Prozent. Aktuell liegt der Verbraucherpreisindex bei 112,8 (Basis 2005 = 100) und somit 2,3 Prozent über dem des Vorjahres. +++

Der Wegfall der Feiertagszuschläge für »Ferienwohnungen« (-32,8 Prozent)und »Pauschalreisen« (-16,8 Prozent) beeinflusste im Januar den sächsischen Verbraucherpreisindex positiv. Im Vergleich zum Dezember sanken die Preise in ihrer Gesamtheit folglich um 0,4 Prozent. Ohne den Einfluss dieser beiden Positionen ergab sich eine Teuerung von 0,2 Prozent.

Aktuell liegt der Verbraucherpreisindex bei 112,8 (Basis 2005 = 100) und somit 2,3 Prozent über dem des Vorjahres. Erwartungsgemäß gab es im Januar gegenüber dem Vormonat eine Vielzahl von Preisänderungen. So stiegen nicht nur die »Entgelte für die Betreuung in Kindergärten« (1,3 Prozent) sondern auch die Prämien für »Versicherungsleistungen im Bereich der Gesundheit« (1,1 Prozent) und »Wohnung« (1,8 Prozent).

Des Weiteren verteuerten neue Abrechnungsgrundlagen Leistungen der Krankenhäuser im Durchschnitt um vier sowie der Zahnärzte um fast drei Prozent. Günstig wirkten sich die angepassten Erstattungsbeträge bei der »ambulanten Pflege« (-9,2 Prozent) für gesetzlich Versicherte aus. »Stationäre Pflegeleistungen« (0,4 Prozent) erhöhten sich allerdings leicht. Steuerliche Änderungen machten sich u. a. im Teilindex »Tabakwaren« (0,1 Prozent) und bei der »Personenbeförderung im Schiffsverkehr« (0,3 Prozent) bemerkbar. Weil der Winter auf sich warten ließ, versuchten die Händler mit guten Angeboten bei »Bekleidung« (-3,9 Prozent) und »Schuhen« (-2,7 Prozent) ihre Lager zu räumen. Unbeeindruckt von den milden Temperaturen zeigten sich die Anbieter von »Heizöl« (4,1 Prozent), »Fernwärme« (1,0 Prozent) und »Gas« (1,0 Prozent). Auch für »Obst« (2,3 Prozent) und »Gemüse« (5,9 Prozent) zahlten die Verbraucher mehr als im Vormonat.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

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