Positive Stimmung am Immobilienmarkt Sachsen

Der Immobilienverband Deutschland IVD sieht ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis für Mieter und Investoren am Wohnungsmarkt. Der Gewerbemarkt stabilisiert sich. +++

Jens Zimmermann, Pressesprecher des IVD Mitte-Ost e.V. sieht den Immobilienmarkt in
Sachsen und Sachsen-Anhalt im Aufwind. „Die Stimmung in der Branche steigt“ so Zimmermann.

Einen Grund dafür liefert das außerordentlich gute Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem
Wohnungsmarkt. Ob Mieter, Käufer einer Eigentumswohnung oder Kapitalanleger und Investoren: in
der Regel finden sie auf den mitteldeutschen Märkten hervorragende Möglichkeiten.

Dass die Mieten in Bezug auf die durchschnittliche Qualität der Wohnungen in fast allen Regionen
Sachsen und Sachsen-Anhalts günstig sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Gleiches gilt aber
auch für die Kaufpreise von Wohnimmobilien. So liegen nach dem neuesten IVD-Preisspiegel die
Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen mit gutem Wohnwert in den Mittelstädten zwischen 600
und 800 Euro/m2, in den Spitzenlagen der Großstädte kosten Neubauwohnungen mit sehr gutem
Wohnwert zwischen 2.300 und 2.400 Euro. Das sind Werte, die in westdeutschen Metropolen
Entzücken hervorrufen würden.

Gleiches gilt für Renditeobjekte: selbst in der Spitze liegen die Höchstfaktoren – also die Vielfachen
der Jahresnetto-Kaltmiete – in der Regel zwischen 10 und 12, selbst in Leipzig und Dresden erreichen
sie Faktor 16 bzw. 15. Das bedeutet Bruttorenditen zwischen 10 und 6% – sehr gute Werte im
Vergleich zu anderen Anlageklassen. Jens Zimmermann weiter „Hier können wir nur immer wieder
sagen: Dieser Markt steckt voller Chancen.

Statt der Karawane in die Big-Five-Standorte hinterher zuziehen und schmale Renditen einzustreichen, lohnt es sich, in Mitteldeutschland zu kaufen.“

Eine ähnlich positive Entwicklung verzeichnet der Gewerbeimmobilienmarkt. Stefan Sachse,
Geschäftsführer von BNP Paribas Real Estate und Niederlassungsleiter Leipzig schätzt ein: „In der
Krise haben viele Unternehmen Investitionen zurückgestellt. Doch nun kommt die Entwicklung wieder
in Gang, Unternehmen wachsen und brauchen mehr Platz.“ Dies äußere sich in wachsender
Nachfrage und Flächenabsorption. Die immer wieder als Menetekel betrachteten Leerstände von
Büroflächen sieht Sachse sehr differenziert. „Im Prinzip kann man für alle mitteldeutschen Metropolen
davon ausgehen, dass nur ein Drittel der Flächen exzellent vermietbar ist, ein weiteres Drittel
eingeschränkt und das letzte Drittel auf Grund fehlender moderner Standards sowie
Lageproblematiken nicht mehr am Markt teilnimmt. Damit relativiert sich das Thema Leerstand
erheblich und tendiert zu einer normalen Marktsituation.“

Jens Zimmermann resümiert „Die Immobilienmärkte von Sachsen und Sachsen-Anhalt stecken im
Aufbruch und voller Chancen. Wir ermuntern alle Akteure, antizyklisch zu handeln und diese Chancen
zu nutzen!“

Quelle: IDV Leipzig

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