„Post“ für Chemnitzer Kunstsammlungen

Die Kunstsammlungen Chemnitz können sich über ungewöhnliche Post freuen.

Dem Museum sind insgesamt vier Briefe des Künstlers Karl Schmidt-Rottluff übergeben worden.

Die schrieb Rottluff an den befreundeten Künstler Helmut Gransow, der ebenfalls aus Chemnitz stammt und in den Jahren zwischen 1954 und 1963 in Kanada und Nigeria lebte.

Bei seinem Umzug in eine Altersresidenz entdeckte Gransow die Rottluff-Briefe schließlich wieder und entschied, sie den Kunstsammlungen Chemnitz zu schenken. Überbracht wurden die vier maschinengeschriebenen Luftpostbriefe von der Schwester Helmut Gransows sowie einem befreundeten Ehepaar.

Damit haben die Kunstsammlungen nun rund 600 Briefe des Künstlers Karl Schmidt-Rottluff im Bestand.

Interview: Beate Ritter – Leiterin der Sammlungen Malerei & Plastik

Inhaltlich geht es dabei unter anderem um die Lebensumstände Rottluffs, um den Wiederaufbau in Deutschland oder ums Wetter. Aber auch das gibt den Kunsthistorikern Aufschluss über zeitgeschichtliche Fakten. Ein genaues Datum der Veröffentlichung ist noch nicht bekannt. Ebenso wenig wollten sich die Kunstsammlungen zum Wert der Briefe äußern.

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