Preise am Bau in Sachsen ziehen wieder an

Im Mai verteuerte sich in Sachsen die Errichtung eines neuen Wohngebäudes gegenüber Februar im Schnitt um 1,1 Prozent.

Der entsprechende Baupreisindex erreichte somit einen Stand von 114,1 (Basis 2005 = 100). Aktuell bestimmend waren dabei die Preisentwicklungen bei „Beton-“ (3,2 Prozent), „Klempner-“ (2,5 Prozent) sowie „Gerüstarbeiten“ (2,5 Prozent). Im Bereich der „Ausbauarbeiten“ (0,9 Prozent) musste zudem für die Installation von „Heiz- und zentralen Wassererwärmungsanlagen“ (2,1 Prozent) sowie „Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen“ (2,3 Prozent) mehr einkalkuliert werden. Gleiches galt für „Putz- und Stuck-“ (1,6 Prozent) sowie „Fliesen- und Plattenarbeiten“ (1,1 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Preise für den Neubau eines Wohnhauses sogar um 1,4 Prozent.

Deutlich teurer als vor Jahresfrist kam zudem, wer „Instandhaltungsmaßnahmen an Mehrfamiliengebäuden“ (2,2 Prozent) oder „Schönheitsreparaturen in einer Wohnung“ (2,7 Prozent) in Auftrag gab. Speziell für „Dachdeckungs- und -abdichtungsarbeiten“ (3,8 Prozent) sowie die Wartung von „Heiz- und zentralen Wassererwärmungsanlagen“ (4,5 Prozent) oder „Tapezierarbeiten“ (3,7 Prozent) stiegen die Preise. Die letzten drei Monate trugen dabei mit einem bzw. 0,3 Prozent entscheidend zu der Gesamtteuerung bei Instandhaltungsleistungen an Gebäuden oder in der Wohnung bei.

Waren im Februar gegenüber dem vorangegangenen Berichtquartal im „Straßen-“ (0,3 Prozent) und „Brückenbau“ (2,3 Prozent) noch rückläufige Preise zu verzeichnen, wurden diese im Mai vor allem durch die Preisgestaltung bei „Betonarbeiten“ (1,9 bzw. 3,6 Prozent) kompensiert.