Preise an Tankstellen und bei Flüssiggas in Sachsen gesunken

Im Vergleich zu Dezember sind im Januar zudem vor allem Pauschalreisen und Bekleidung preiswerter. Gestiegen sind im Januar die Preise für Obst und Gemüse, so das Statistische Landesamt. +++

Im Vergleich zum Dezember geben  a l l e r  V o r a u s s i c h t  nach die sächsischen Verbraucherpreise um ein halbes Prozent nach. Dämpfend wirken u. a. die nach den Weihnachtsfeiertagen wieder gesunkenen Preise für „Pauschalreisen“ (-17,3 Prozent) und eine „Hotelübernachtung“  (-2,9 Prozent).

Zudem versuchen Händler von „Bekleidungsartikeln“  (-5,4 Prozent) und „Schuhen“ (-2,2 Prozent) ihre Läger für neue Ware zu räumen. Entspannt bleibt die Lage an den sächsischen Tankstellen (-1,1 Prozent). Entlastet wird die Haushaltskasse des Weiteren bei der Füllung eines Öl- (-1,7 Prozent) oder Flüssiggastanks (-3,1 Prozent). Dies gilt leider nicht für andere Formen von „Haushaltsenergien“ (0,1 Prozent). Infolge der EEG-Umlage erhöhen einige Stromanbieter (1,0 Prozent) ihre Tarife. Ferner steigen die Bezugskosten für „Kohle“ (3,4 Prozent) und „Brennholz“ (5,7 Prozent).

Typisch zu Jahresbeginn sind vielfach Gebührenanpassungen: „Müllabfuhr“ (6,6 Prozent), „Straßenreinigung“ (1,2 Prozent), „Wasserver-“ (1,3 Prozent) und „Abwasserentsorgung“ (0,9 Prozent) kosten mehr. Neue Portoentgelte (2,0 Prozent) gelten bei der Deutschen Post. Anbieter von „Kfz-Versicherungen“ (2,7 Prozent) überarbeiten ihre Policen.

Stadtverwaltungen ändern die Betreuungsätze für „Kindertageseinrichtungen“ (2,5 Prozent). Bei Zahnärzten kommen neue Preise für „Kronen“ und „Brücken“, sowohl für Privat- (0,6 bzw. 0,7 Prozent) als auch Kassenpatienten (2,7 bzw. 3,3 Prozent), zur Anwendung.

Auf dem Nahrungsmittelmarkt (0,8 Prozent) zeigen sich die Angebote für frisches „Obst“ (2,7 Prozent) und „Gemüse“ (5,5 Prozent) der Jahreszeit entsprechend.

Quelle: Statistisches Bundesamt des Freistaates Sachsen

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