Preise für Wohnungen und Häuser in guten Lagen in Dresden weiter stabil

In Dresden wechselten im Jahr 2009 rund 4800 Immobilien für insgesamt 745 Millionen Euro den Eigentümer. Damit gingen sowohl die Verkäufe als auch die Verkaufssumme deutlich zurück. +++

Im Vergleich zu 2008 wurden 12% weniger Immobilien verkauft, der Rückgang der Verkaufssumme beträgt 35 %. Damit wurde das Niveau der Jahre 2000 bis 2005 erreicht. Bei einer Betrachtung ab 1999 und der Bereinigung um die Ausnahmejahre 2006 bis 2008, in denen viele institutionelle Anleger aus finanzstrategischen Gründen, vor allem auch in hochpreisigen Lagen investiert haben, relativiert sich der Umsatzrückgang deutlich.

Die Erwerbszahlen verringerten sich 2009 im Vergleich zum Vorjahr in einzelnen Bereichen deutlich, wie auf dem Teilmarkt des Sondereigentums um 13 Prozent und auf dem Teilmarkt der bebauten Grundstücke um 14 Prozent. Nur der Erwerb von Bauland für den individuellen Wohnungsbau blieb nahezu konstant. Eigentumswechsel in Form von Zwangsversteigerungen betrafen 6 Prozent der Verträge des Berichtsjahres, auch in diesem Segment verringerte sich die Zahl der Zuschlagsbeschlüsse im Vorjahresvergleich (–14 Prozent). Bei bebauten Grundstücken lagen die Zwangsversteigerungserlöse bei durchschnittlich 59 Prozent vom Sachwert.

Auf das allgemeine Preisniveau hat der Umsatzrückgang keine signifikanten Auswirkungen. Die Preise sind in guten Lagen seit Jahren stabil, besonders im individuellen Wohnungsbau. Wie im Vorjahr wechselten Einfamilienhausbauplätze in guter und mittlerer Lage zu 135.Euro/Quadratmeter den Eigentümer. Ein leichter Preisanstieg (im Mittel + 5 Prozent) ist bei Eigenheimen mit Baujahren ab 2009 in guten und mittleren Wohnlagen zu verzeichnen: freistehendes Einfamilienhaus 250.000 EUR,   Doppelhaushälfte/ Reihenendhaus 240.000 EUR, Reihenmittelhaus 230.000 EUR.

Annähernd die Hälfte der Eigentumswechsel von Geschosswohnungsbauten betrafen denkmalgeschützte Objekte bzw. Häuser in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten, die für Investoren attraktive steuerliche Rahmenbedingungen bieten.

Den größten Anteil am Gesamtumsatz (Anzahl) mit 59 Prozent hatte wiederum das Marktsegment des Wohnungs- und Teileigentums. Mehr als die Hälfte davon waren Weiterverkäufe. Das Preisniveau entwickelte sich differenziert. Gestiegenen Preisen beim Wohnungseigentum im Erstverkauf Neubau in guten und mittleren Lagen stehen geringere Preise bei sanierten Umwandlungen in guten Lagen gegenüber.

Quelle: Landeshaupstadt Dresden

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