Preisschraube stoppen

Die Mineralöl-Unternehmen bekommen nun auch Druck von der Sächsischen Regierung.

Verbraucherministerin Christine Clauß hat die Mineralöl-Unternehmen davor gewarnt, ungerechtfertigt vor und zu Ostern an der Preisschraube zu drehen.

„Das Bundes-Kartellamt sei jetzt schon dabei, wettbewerbsrechtlich bedenkliche Preisgestaltungen vertieft zu analysieren. Wenn die Großen in der Mineralöl-Industrie ihre Marktmacht überreizen darf das nicht ohne Konsequenzen bleiben“, so die Ministerin.

Zudem fordert sie Bundeswirtschaftsminister Brüderle auf, die österreichische Lösung zu übernehmen. Demnach dürfen Benzin- und Dieselpreise – wenn überhaupt – nur einmal am Tag – und zwar genau um 12 Uhr – erhöht werden.

Damit haben die Verbraucher wieder die Möglichkeit Preise zu vergleichen und entsprechend zu reagieren, so die Ministerin weiter.

Spätestens im Mai, wenn die kartellrechtliche Analyse vorliegt, sei es dann an Minister Brüderle die entsprechenden Konsequenzen anzuschieben.