Premiere des multimedialen Theaterstücks „Rechts aussteigen“ in Dresden

Das Stücke ist am Montagabend im Militärhistorischen Museum Dresden zu sehen. Die Idee zu diesem Theaterstück wurde von Christoph Sorge, einem 27- jährigen Aussteiger aus der Neonazi-Szene, entwickelt. +++

Das Stück zeigt die selbstreflektierenden Erfahrungen von Aussteigern im Wechselspiel von Handlungen und Gedanken. Der in Sachsen lebende Maskenkünstler Pier Giorgio Furlan unterstützt künstlerisch die Auseinandersetzung der Aussteiger mit sich und ihrer Umwelt.

„Rechts aussteigen“ ist ein in Deutschland wohl bislang einmaliges Projekt: Auf künstlerische Art wird mit diesem Theaterstück versucht, neue Wege der präventiven Informationsvermittlung zu finden. Es werden die subtilen Gefahren und Verlockungen der „politisch rechten Szene“ aus der Perspektive eines Aussteigers dargestellt.

Das Theaterstück ist eine Kooperation des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr (MHM) in Dresden, dem Aussteiger – und Präventionsprojekt „ad acta“, dem Centro Arte Monte Onore e.V. Kriebstein und dem Goethe-Gymnasium Bischofswerda. Der Eintritt ist frei.

Am Montag, 18 . Mai 2015 , 19.00 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr Dresden Auditorium 2. OG.

Quelle: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr

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