Premiere Frozen (Eisrauschen) des Theaterjugendclubs „Sorry, eh!“ am Schauspiel Leipzig

Jugendclub „Sorry, eh!“ unter Leitung von Yves Hinrichs:Premiere „Frozen (Eisrauschen)“ nach Falk Richter am 21.6., 20 UhrDer Jugendclub am Schauspiel Leipzig „Sorry, eh!“ stellt am kommendenSamstag, 21.6., 19.30 Uhr seine erste Arbeit vor. Unter der Leitung desRegisseurs und Schauspielers Yves Hinrichs kommt die Inszenierung „Frozen(Eisrauschen)“ nach Texten von Falk Richter auf der Hinterbühne desSchauspielhauses zur Aufführung.Yves Hinrichs, der für seine Arbeiten mit Jugendlichen bereits mehrfachausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem 23. Gebrüder Grimm-Preis des LandesBerlin und dem Thüringer Theaterpreis, leitet seit Herbst 2013 denneugeschaffenen Jugendclub am Schauspiel Leipzig. Gemeinsam mit Hinrichsprobten 17 Jugendliche des Clubs „Sorry, eh!“ zum Thema zwischenmenschlicherBeziehungen und Emotionen in einer gefühlskalten Welt. Zugrunde liegen derAufführung zwei Texte des Autors und Regisseurs Falk Richter, „Unter Eis“und „Rausch“. In der Arbeit der Jugendlichen kontrastieren Elemente derSehnsucht mit Fluchtgedanken, Ruhe und Geborgenheit mit Momenten des Drangesnach Veränderung und Hingabe. „Das ist nicht mein Leben, aber ich lebe es trotzdem!“Die Widersprüchlichkeit der Empfindungen wird geerdet durch RichtersSprache, die rhythmisch und ruhig, fast musikalisch ist. Ihre poetischeSprachmelodie steht in herbem Kontrast zu der Tatsache, dass seine Figurenmeist vereinsamt sind, ihre Gefühle vereist, und sie recht hektisch durchihr Leben rennen – oder eben an diesem vorbei.Yves Hinrichs, 1976 in Torgau geboren, war nach seiner Ausbildung an derHochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig von2002 bis 2005 am Badischen Staatstheater in Karlsruhe engagiert.Anschließend war er Ensemblemitglied am Neuen Theater Halle (bis 2008) undan den Theatern Chemnitz (bis 2013), bevor er mit Enrico Lübbe ansSchauspiel Leipzig wechselte. Als Schauspieler ist Yves Hinrichs derzeit inSibylle Bergs „Angst reist mit“ auf der Großen Bühne zu sehen.