Premiere für den Seniorenarbeitskreis

Limbach-Oberfrohna. Die zahlreichen Anliegen der Senioren sollen in Zukunft mehr Berücksichtigung finden.

Limbach-Oberfrohna (UW). Zur ersten Beratung des Seniorenarbeitskreises trafen sich 16 Vertreter aus Pflegeheimen und -diensten, Wohnungsgesellschaften, Vereinen und Kirchgemeinden im Rathaus. Ein wachsender Anteil der Bürger der Stadt ist im Seniorenalter, schon jetzt sind etwa 30 Prozent der Einwohner älter als 60 Jahre. In den nächsten Jahren wird der Anteil noch erheblich weiter steigen. „Der entscheidende Ausgangspunkt für die Bildung des Seniorenarbeitskreises ist Bürgernähe. Das heißt, dass die älteren Menschen mit ihren Anregungen und Hinweisen bereits im Vorfeld von Beschlüssen Gehör finden. So können ihr Blickwinkel und ihre Interessen bereits bei der Entscheidungsfindung besser mit einbezogen werden“, sagte Oberbürgermeister Hans-Christian Rickauer. Ein Seniorenbeauftragter hätte es schwer, die Belange aller im Auge zu behalten, darum sei ein Arbeitskreis, dessen Mitglieder verschiedene Aspekte einbringen, besser geeignet, um die Interessen der Senioren zu vertreten. Deren Anregungen könnten auch noch in die Beschlussfassung des Stadtentwicklungskonzeptes 2020 mit einfließen, so das Stadtoberhaupt.
Kulturamtsleiter Bernd Schobner (Foto) wird die Leitung des Arbeitskreises übernehmen und als Bindeglied zwischen Verwaltung und Senioren tätig sein. Die Mitglieder des Seniorenarbeitskreises wollen Multiplikatoren für die Anliegen der Senioren sein und stellen sich deshalb als Ansprechpartner zur Verfügung. Dadurch können konkrete Anregungen und Anliegen älterer Menschen in den Arbeitskreis eingebracht werden. Ein Beispiel wäre die Fußwegeinstandsetzung. Weiterhin soll es einen Gedankenaustausch darüber geben, wie Senioren aktiv am Leben teilnehmen können und welche Voraussetzungen nötig sind, damit sie die vielfältigen kulturellen Angebote in der Stadt optimal nutzen können. Als Termin für die nächste Beratung wurde der 16. März festgelegt.