Premiere im Opernhaus Chemnitz

„Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen ist nicht nur ein bekannter Märchenklassiker.

Die Geschichte um das Wasserwesen, das aus Liebe ein Mensch werden will und dafür ihre Stimme opfert stand auch für die Nixe „Rusalka“ Pate. Die gleichnamige Oper von Antonin Dvorák hat jetzt im Opernhaus Premiere.

Wenn sich im Opernhaus der Vorhang für Dvoráks lyrische Oper „Rusalka“ hebt, dann stehen auf der Bühne nicht nur Gesangssolisten. Die Welt der Wasserwesen hat in Chemnitz ein eigenes Gesicht – ein Puppengesicht, denn „Rusalka“ ist eine Koproduktion zwischen Musik – und Figurentheater.
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Interview: Dominik Wilgenbus – Regie

Nach der Vorgabe der gemalten Figurinen aus der Kostümabteilung wurden die Puppen im Chemnitzer Haus selbst gefertigt. Für die Mitarbeiter des Figurentheaters ist diese Zusammenarbeit eine echte Bereicherung, auch wenn am Anfang auf beiden Seiten eine gesunde Portion Skepsis stand.

Interview: Manfred Blank – Co-Regie Puppenszenen

„Rusalka“ ist die erfolgreichste Oper von Antonin Dvorák. Das lyrische Märchen erzählt die Geschichte einer Nixe, die sich in einen Prinzen verliebt. Um ihm nah zu sein lässt sie sich in ein menschliches Wesen verwandeln. Ihr Glaube an die Kraft der Liebe ist so groß, dass sie bereit ist, ihre Stimme zu opfern. Doch am Ende währt das Glück nicht lange.

Der Prinz kann dem Werben einer anderen nicht widerstehen und Rusalka fügt sich in ihr Schicksal. Und dennoch verfügt auch dieses Märchen für Dominik Wilgenbus über ein Happy End.

Interview: Dominik Wilgenbus – Regie

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