Premierenmarathon im Schauspielhaus

Im Rahmen des Festivals „4+1“ erleben Freitagabend gleich 4 Theaterstücke ihre Premiere – „Herr mit Sonnenbrille“, „Das Prinzip Meese“, „Die Geschichte von St. Magda“ und „Die Handgriffe der Evakuierung“.

Mit dem Festival setzt das Chemnitzer Schauspielhaus seine Förderung zeitgenössischer Dramatik fort. Denn alle vier Produktionen stammen aus der Feder noch junger Autoren.

Begleitet werden die vier Premieren von einem Forum der besonderen Art.

So steht die „1“ für ein Treffen junger Autoren Samstagnachmittag, in dessen Mittelpunkt Lesungen und Gesprächsrunden stehen. Eine weitere Premiere erwartet die Theaterfreunde Samstagabend im Schauspielhaus.

Nach der großen Resonanz auf Elfriede Jelineks „Wolken.Heim“ in der vergangenen Spielzeit steht nun erneut ein Werk der Nobelpreisträgerin auf dem Programm.

„Rechnitz (Der Würgeengel)“ beruht auf einer wahren Begebenheit – einem Massaker an 180 Deportierten in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges, das bis heute nicht aufgeklärt wurde.

Diese Un -Kultur des Verschweigens und Verdrängens der NS – Vergangen-heit steht im Mittelpunkt dieses Stückes, das wie die meisten Werke Jelineks durchaus polarisieren dürfte.

19.30 Uhr beginnt die Premiere auf der Hinterbühne des Schauspielhauses.

Mehr Informationen zu diesem Stück und zum Festival „4+1“ gibt es in der neuesten Ausgabe der „SZENE“ – dem Theatermagazin bei SACHSEN FERNSEHEN.