Privatwohnungen für Flüchtlinge öffnen ?

Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Die Linke) sucht nach Lösungen, sofern die Landeshauptstadt nicht mehr in der Lage ist, genügend andere Unterkünfte für Asylsuchende bereitzustellen. +++

Reaktion darauf von dem CDU-Kreisvorsitzenden Christian Hartmann MdL:
„Dresdens Sozialbürgermeisterin spielt mit dem Feuer!“:

Medial denkt Dresdens Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Die Linke) darüber nach, dass Dresdens Bürgerinnen und Bürgerihre Wohnungen öffnen müssen, sofern die Landeshauptstadt nicht mehr in der Lage ist, genügend andere Unterkünfte für Asylsuchende bereitzustellen.

Dazu erklärt CDU-Kreisvorsitzender Christian Hartmann MdL: „In Zeiten, in denen die Menschen in Anbetracht der Flüchtlingssituation berechtigte Sorgen haben und Fragen stellen, ist es umso wichtiger zu zeigen, dass wir mit der Situation umgehen können.

Von der Sozialbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden erwarte ich konkrete Lösungsvorschläge und nicht, dass sieden Bürgern unserer Stadt die Unterbringung von Asylsuchenden in Privatwohnungen in Aussicht stellt. Frau Kaufmann scheint sich nicht im Klaren darüber zu sein, wie ihre Botschaft bei den Menschen ankommt und welche Ängste sie damit seitens der Verwaltungschürt – die Sozialbürgermeisterin spielt hier mit dem Feuer!

Ich danke allen Dresdner Bürgerinnen und Bürgern, die sich für Flüchtlinge engagieren oder freiwillig Wohnraum für Asylsuchende bereitstellen. Nichts desto trotz bleibt es Aufgabe der Kommune und damit zuerst der Stadtverwaltung, die Asylsuchenden menschenwürdig unterzubringen.

Anfang August hat Dirk Hilbert als neuer Oberbürgermeister angekündigt, dass Dresden in der Lage ist, die Herausforderungen lösen zu können. Ich hoffe nicht, dass der Vorschlag der linken Sozialbürgermeisterin nun das Ergebnisder bisherigen Anstrengungensein soll. Stattdessen muss die Verwaltung den bisher vorliegenden Angeboten an leerstehenden Wohnungen, Objekten und Flächen konzentriert nachgehen und schneller über Standorte und wenn erforderlich über die Errichtung von Wohncontainer entscheiden. Dabei müssen dieBürgerinnen und Bürger eingebunden werden. Der zwangsweisen Nutzung von privatemWohnraumerteilt die Dresdner CDU ebenso eine Absage, wie der Nutzung von Schulen und Schulsporteinrichtungen. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung ist klar, dass Hilfe ihre Grenzen dort findet, wo wir die Grenzen des Machbaren erreichen.