Problem „Fahrradentsorgung“ in Leipzig – Was macht die Stadt mit herrenlosen Fahrrädern?

Oftmals stechen sie einem direkt ins Auge – aber hin und wieder sind sie auch absolut unscheinbar. Ja und meistens stehen oder liegen sie einfach nur ungenutzt in der Gegend herum. Die Rede ist von schrottreifen oder herrenlosen Fahrrädern. Und davon gibt es in Leipzig eine ganze Menge. Grund genug, sich endlich Gedanken darüber zu machen, was mit ungenutzten Fahrrädern zu geschehen hat:

Wer sein Fahrrad anschließt, beispielsweise hier am Hauptbahnhof, der hat meistens die Absicht, es irgendwann auch wieder abzuschließen – und mitzunehmen.

Doch es gibt auch einige Räder, die im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten. Ob nun beabsichtigt oder unbeabsichtigt – sie bleiben an Ort und stelle stehen.

Von diesen Zweirädern, die ab und an auch nur noch aus einem Rad bestehen, gibt es in Leipzig viele. Sehr viele.

Darum möchte die SPD Fraktion des Leipziger Stadtrats am Mittwoch die Frage aufwerfen: Was tut die Stadt mit diesen ungeliebten Fahrradresten? Und vor allem: Wer entscheidet, wann ein Fahrrad schrottreif ist?

Interview: Christopher Zenker – Stadtratsmitglied der SPD Fraktion

Radversteigerungen durch das Ordnungsamt gibt es in Leipzig ja bekanntlich auch. Doch wie ein Fahrrad vom Ex-Besitzer zum neuen Halter gelangt, das soll am Mittwoch von Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal erläutert werden.

Die SPD fragt jedoch nicht ohne Grund.

Interview: Christopher Zenker – Stadtratsmitglied der SPD Fraktion

Vielleicht, so die SPD, kann man das System zur Radentsorgung – nach der Antwort im Stadtrat – ja noch weiter optimieren.

Die Stadt selbst wollte das große Geheimnis heute zumindest noch nicht lüften. Wie sich Leipzig also von der Radansammlung befreit, erfahren Sie erst am Donnerstag in der Drehscheibe Leipzig.