Professor Reimund Neugebauer feierlich verabschiedet

Die TU Chemnitz an der Reichenhainer Straße stand am Donnerstag ganz im Zeichen des Fraunhofer Institutes. Grund dafür ist er, Professor Reimund Neugebauer, seit 1994 Leiter des heute Fraunhofer-Institutes für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik.

Ein Mann, der für seine Visionen und sein Engagement um die Wissenschaft bekannt geworden ist. Ein Mann, der aber auch Taten folgen ließ und somit das Fraunhofer-Institut und die TU weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte.

Und genau dorthin führt ihn sein Weg jetzt, über die Stadtgrenzen hinaus, genauer gesagt nach München. Denn hier wird er ab Oktober der 10. Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Deutschlands. 

Am Donnerstag wurde Professor Neugebauer im neuen Hörsaalgebäude der TU Chemnitz feierlich verabschiedet, von allen, die in Stadt und Land Rang und Namen haben. So ließ es sich auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich nicht nehmen Neugebauer alles Gute mit auf den Weg zu geben.

Interview: Stanislaw Tillich (CDU) – Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

Für diese außerordentlichen Dienste hatte der Ministerpräsident noch etwas mitgebracht, den sächsischen Verdienstorden nämlich, den er Neugebauer im Rahmen der Veranstaltung heute verlieh.

Auch Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig verabschiedete den designierten Präsidenten seitens der Stadt.

Interview: Barbara Ludwig (SPD) – Oberbürgermeisterin Stadt Chemnitz

Und auch von städtischer Seite wurde dem Wirken Neugebauers ein Zeichen gesetzt, mit der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt.

Nicht zuletzt bekam von der Oberbürgermeisterin noch kleines Präsent, das ihn, mit einem Augenzwinkern, an seine alte Heimat erinnern soll.

Damit bricht Professor Reimund Neugebauer zu neuen Ufern auf und tritt mit seiner Präsidentschaft ab Oktober die Nachfolge von Professor Hans-Jörg Bullinger an.

Am Fraunhofer-Institut in Chemnitz muss indes die Stelle des Leiters neu ausgeschrieben werden.

Doch wer immer Neugebauers Nachfolger wird, es sind große Fußstapfen, die es zu füllen gilt.