Projekt Alltagsbegleiter geht in die nächste Runde

Sozialministerin Christine Clauß hat am Montag die neue Gruppe von Alltagsbegleitern und Alltagsbegleiterinnen begrüßt. Alte Menschen, die rüstig aber alleine sind, sollen mit kleinen Hilfen im Alltag unterstützt werden.+++

Alltagsbegleiter werden durch den Europäischen Sozialfonds gefördert. Ihre Aufgabe ist es, gegen eine Aufwandsentschädigung Hochbetagten zur Seite zu stehen. Alte Menschen, die rüstig aber alleine sind, sollen mit kleinen Hilfen im Alltag unterstützt werden.

»Die Alltagsbegleiter verbringen Zeit mit ihnen und tragen mit ihrem Engagement ganz wesentlich dazu bei, dass auch betagten Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit möglich ist, Einsamkeit nicht aufkommt und der Lebensmut erhalten bleibt«, sagte Sozialministerin Clauß.

Seit 2010 konnten insgesamt 194 Förderanträge bewilligt werden. Die Heim gGmbh in Chemnitz ist die Koordinierungsstelle und steht den Projektträger als fachliche Beratungsstelle zur Verfügung. Die Heim gGmbH koordiniert auch die Arbeit der Projektträger, die sich für das neue Landesprogramm beworben haben, das auch Ruheständlern eine Aufwandsentschädigung gewährt, wenn sie sich als Alltagsbegleiter engagieren. Die Ausschreibung hatte eine sehr hohe Resonanz. »Ich bin überzeugt: Die Alltagsbegleiter werden sich in Sachsen breit etablieren«, sagte die Ministerin.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz