Projekt gegen Gaffer auf den Weg gebracht

Sachsen- Die Johanniter-Unfallhilfe will bundesweit ein Pilotprojekt gegen Gaffer starten.

In Sachsen beteiligen sich die Rettungswachen Radebeul und Katzenbach. Ziel des Projektes ist es, Gaffern das Fotografieren von Verletzten oder sogar Unfalltoten zu erschweren. Dazu werden an den Seiten der Rettungsfahrzeuge große QR-Codes angebracht. Diese sollen durch die Kamera der Smartphones erkannt werden. Dann soll eine Weiterleitung zu der Webseite www.gaffen-tötet.de erfolgen. Damit sollen Schaulustige sensibilisiert werden. Das Projekt läuft unter dem Motto Aufklärung statt Strafe. Für Gaffer gibt es hohe Strafen in Deutschland. Fotos von Unfallverletzten und -toten werden mit hohen Geldstrafen, aber auch bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe sanktioniert.