Projekt Leipzig-Pass-Mobilcard geht in die nächste Runde

Oberbürgermeister Burkhard Jung hat in seiner Dienstberatung der Fortführung der Leipzig-Pass-Mobilcard für fünf Jahre zugestimmt. Die Verhandlungen mit den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) konnten in der vergangenen Woche erfolgreich abgeschlossen werden.

Bürgermeister Thomas Fabian: „Der Anstieg der Verkaufszahlen auf mittlerweile 19.000 Tickets pro Monat zeigt, wie sehr die Leipzig Pass Mobilcard benötigt wird. Ich bin froh, dass dieses Angebot zur Sicherung der Mobilität unserer einkommensschwächeren Bürger nun für den Zeitraum von fünf Jahren weitergeführt wird – und dies trotz der schwierigen Haushaltssituation, die der Stadtverwaltung sehr wenig Handlungsspielraum lässt. Darin zeigt sich ein hohes Maß an sozialer Verantwortung, die Stadtverwaltung und Verkehrsbetriebe gemeinsam tragen und weiterhin tragen wollen.“

Die Evaluation nach Ablauf des ersten Sozialticketjahres ergab, dass sich etwa 84 Prozent der Käufer im erwerbsfähigen Alter befinden. Für diese Kunden ist die Sicherung der Mobilität oftmals Voraussetzung, um überhaupt Arbeitsangebote im Teilzeit- und Minijobbereich nutzen zu können.

Vergleichsweise gering ist der Anteil der Senioren ab 60 Jahren mit etwa 11 Prozent der Kunden. Hier wird davon ausgegangen, dass etliche Rentner noch nicht wissen, dass sie Leipzig-Pass-berechtigt wären und dieses Angebot nutzen können.

Nach einem Jahr Leipzig-Pass-Mobilcard zeigte sich auch, dass die Anzahl der Fahrten durch den Kreis der Nutzer um rund 3,7 Millionen Fahrten zugenommen hat.

Der Stadtrat wird am 15. Dezember über den Vorschlag noch abstimmen.