Projekt „Turangalila“

Sie sind eine schöne Tradition – die Projekte der Theater Chemnitz für die Zuhörer von morgen.

In diesem Jahr dreht sich alles um eine Sinfonie, aber keineswegs um einen Ohrwurm. Denn die erste Idee – einen klassischen Beethoven zu wählen – wurde verworfen – zugunsten eines Werkes von Olivier Messiaen, das auf ganz eigene Weise fasziniert.

Zugegeben: ein Beethoven klingt anders, ganz anders. Und doch zieht auch die „Turangalila“ – Sinfonie des französischen Komponisten Oliver Messiaen die Schüler des Andrè-Gymnasiums in ihren Bann.

Interview: Dr. Heike Vieth – Theaterpädagogin 

Interview: Daniela Wolke – Musiklehrerin Andrè – Gymnasium

Im Original ist die Sinfonie so groß besetzt wie nur wenige andere sinfonische Werke. Doch diese Besetzung würde den Rahmen eines Workshops spren-gen. Darum stellen neun Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie das Stück quasi als Minimalfassung vor, um den Schülern einen ersten Eindruck von der doch eher ungewohnten Musik zu vermitteln.

Interview: Dr. Heike Vieth – Theaterpädagogin

Entsprechend vielfältig gestaltet sind auch die Workshops dieses Projektes, an dem sich Schüler aller Altersklassen und jedes Schultyps beteiligen. Erste Kontakte zwischen den zehn Gruppen und dem Theater werden jeweils im Orchesterprobenraum des Theaters geknüpft, bevor dann im zweiten Abschnitt die kleine Orchesterfassung erklingt.

Für die Schüler des Andrè-Gymnasiums ist dieses Projekt nicht das erste dieser Art, denn Musik ist bei Ihnen fester Bestandteil des Unterrichtsalltags.

Interview: Daniela Wolke – Musiklehrerin Andrè-Gymnasium

Ziel des Projektes ist es, den Schülern die Sinfonie auf möglichst vielfältige Weise zu vermitteln. So ist neben einem Schlagzeugworkshop auch eine bildhauerische Auseinandersetzung mit den Klängen Messiaens geplant.

Interview: Dr. Heike Vieth – Theaterpädagogin

Mehr als ein halbes Jahr lang werden sich die Jugendlichen mit dem Werk Olivier Messiaens auseinandergesetzt haben, bevor das Projekt im 9. Sinfoniekonzert mit der Aufführung des Gesamtwerks in Originalbesetzung seinen Abschluss findet.