Projekt zur Sommerhitze – Nächste Befragungen in Gorbitz

Dresden - Wie wohnt es sich bei heißen Außentemperaturen in Gorbitz? Wo halten sich die Bewohnerinnen und Bewohner an Hitzetagen besonders gern oder ungern auf? Wie lässt sich die Lebensqualität verbessern? Die anhaltenden sommerlichen Temperaturen in der Landeshauptstadt Dresden nutzt das Umweltamt, um am Donnerstag in der Zeit von 10 bis 17 Uhr die Dresdner im Rahmen des Projektes „HeatResilientCity“ (Hitzeangepasste Stadt) zu befragen.

© Sachsen Fernsehen

Auf der Höhenpromenade an der Straßenbahnhaltestelle Merianplatz können die Gorbitzerinnen und Gorbitzer erzählen, wie es sich in ihrem Quartier während der Sommermonate lebt. Auch ihre Verbesserungswünsche sind gefragt. Am Freitag, 27. Juli, findet von 10 bis 17 Uhr eine weitere Befragung auf dem Wochenmarkt am Sachsen-Forum am Merianplatz statt.

Ziel von „HeatResilientCity“ ist es, herauszufinden, wie Wohnquartiere in Großstädten gestaltet werden müssen, damit das Leben dort auch bei sommerlichen Höchsttemperaturen angenehm bleibt. Ein Beispielquartier ist der Dresdner Stadtteil Gorbitz. Seit Mai dieses Jahres misst das Projektteam dort in und an Gebäuden sowie auf unterschiedlich gestalteten Freiflächen kontinuierlich Lufttemperatur und -feuchte.

Insgesamt fünf Befragungen sollen Aufschluss darüber geben, wie die Bewohner die Hitze wahrnehmen. Zwei Befragungen folgen noch.

Hinter HeatResilentCity stehen Dresdner und Erfurter Forschungseinrichtungen, eine Wohnungsgenossenschaft sowie die beiden Landeshauptstädte. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt, neben den Befragungen planen die Beteiligten eine Reihe von Informations- und Diskussionsveranstaltungen rund um das Thema Sommerhitze.

Weitere Informationen zum Projekt stehen unter www.heatresilientcity.de bereit.